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Entstehung des Dolmars
 
Der Dolmar bei Meiningen mit einer Höhe von 739,3 m ü. NN liegt zwischen dem Thüringer Wald und der Rhön. Geographisch wird er dem Thüringer Wald zugeordnet.
Geologisch ist das Gebiet am Dolmar Bestandteil der hennebergisch-fränkischen Triaslandschaft.
Mit der Zerlegung der erdmittelalterlichen Liasschicht entstanden vor 60 Millionen Jahren Mulden und Sättel.
Es rissen von Nordwesten nach Südosten verlaufende Verwerfungen auf.
Eine solche Kluftlinie verläuft über den Dolmar. Auf dieser Verwerfungslinie ist basaltisches Magma aufgestiegen und hat vor etwa 15 Millionen Jahren den Dolmar als Quellkuppe aus Basalt gebildet.
Damit stellt der Dolmar wiederum eine geologische Besonderheit dar. Unter dem Basalt liegen Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper, die wesentlich älter als der Basalt sind. Der Schlot aus dem das Magma an die Oberfläche gelangte, ist bisher noch nicht gefunden worden. Das bestätigt, dass das Gebiet am Dolmar geologische "gestört" ist, d.h. Gesteine unterschiedlichen Alters liegen nebeneinander. Fachleute gehen davon aus, das die Dolmarregion von Nordosten nach Südwesten durch tektonischen Druck angehoben wurde.
Östlich vom Basaltsteinbruch, unterhalb der Fahrstrasse hoch zum Charlottenhaus befand sich ein Sandsteinbruch. Von da aus weiter nördlich erstrecken sich die Klippen aus Unterem Muschelkalk.