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In der Mitgiederversammlung am 28.01.2017 haben die anwesenden 34 Mitglieder die Änderung der Vereinssatzung beschlossen. Die alte Satzung hatte nicht mehr den Anforderungen der zur Zeit geltenden gemeinützlichkeitsrechtlichen Bestimmungen entsprochen.

Satzung des Vereines der Dolmarfreunde e. V.

§ 1

1.    Der Verein führt den Namen „Dolmarfreunde“, Sitz des Vereines ist Kühndorf. Er ist in das Vereinsregister eingetragen und führt den Zusatz „eingetragener Verein“.

2.    Der Verein ist ein selbstständiger Verein und hält Beziehungen zum Rhönclub sowie zu anderen Vereinen gleicher Gesinnung und betrachtet sich als Bindeglied zwischen Thüringer Wald und Rhön.

3.    Der „Verein der Dolmarfreunde e. V.“ tritt das Erbe der ehemaligen Dolmargemeinde an.

§ 2

 Zweck des Vereines

1.    Der Verein der Dolmarfreunde e. V. will die Landschaft und die Kultur des Dolmars wieder herstellen, schützen und pflegen und auf die Wahrung ihrer Lebensart hinwirken. Der Verein bemüht sich, diese Zwecke besonders zu erreichen durch:

-       Ausbau, Unterhaltung und Markierung von Wanderwegen,

-       Aufstellung von Ruhebänken, Pflege aller Quellen um den Dolmar,

-       tätigen Umweltschutz und Schutz der Kulturgüter,

-       Förderung des Vereinslebens und Weiterbildung seiner Mitglieder, wie Volkstanz, Trachtenkirmes, Pflege alter Sitten und Bräuche, Erhaltung und Neubelebung durch Forschungsarbeiten und Wiederaufbau des Charlottenhauses.

2.    Der Verein der Dolmarfreunde e. V. ist parteipolitisch ungebunden und überkonfessionell.

3.    Der Verein der Dolmarfreunde e. V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar nur gemeinnützige Zwecke und dient den hohen Zielen der Lebensfreude. Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines. Es darf keine Person durch Ausgaben begünstigt werden, die dem Zweck des Vereines fremd sind. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins dürfen das Vermögen bzw. die finanziellen Mittel nur den staatlichen Stellen zufließen, die dafür Kompetenz nachweisen und dürfen nur im Sinne des § 2 dieser Satzung verwendet werden.

Keine Person hat Anspruch auf einen Teil der finanziellen Mittel des Vereines, wenn sie aus dem Verein ausscheidet oder wenn der Verein aufgelöst oder aufgehoben wird.

4.    Alle publizistischen Veröffentlichungen, wie Wanderprospekt, Panorama, Liederbuch, geschichtliche Darstellungen u. a. m., stehen bevorzugt den Mitgliedern zur Verfügung.

§ 3

Mitglieder

1.    Mitglieder des Vereines können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein.

2.    Die Aufnahme als Mitglied erfolgt durch schriftliche Beitrittserklärung an den Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet.

Für Anwärter auf Mitgliedschaft, die bei der Gründungsversammlung nicht anwesend sind, gilt, dass sie mit der Zahlung ihres nächsten Mitgliedsbeitrages ihren Beitritt erklären.

Die Genehmigung zur Kontoabbuchung gilt als Aufnahmeantrag zum Verein.

3.    Bei Mitgliedern, die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, ist eine schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters notwendig.

Eine Aufnahmepflicht besteht nicht.

Körperschaften können Mitglied werden. Ihr Beitrag wird in Abstimmung mit dem Vorstand selbst bestimmt. Körperschaften sind nur mit einer Stimme stimmberechtigt.

4.    Die Mitgliedschaft erlischt:

a)    durch Tod bzw. Verlust der Rechtsfähigkeit,

b)    durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand.

Der Austritt kann nur mit Wirkung zum Schluss des Geschäftsjahres erfolgen.

c)    durch Ausschluss seitens des Vorstandes. Der Ausschluss kann erfolgen, wenn das Mitglied gegen den Zweck und die Interessen des Vereines in grobpflichtswidriger Weise verstößt. Dies ist auch dann der Fall, wenn sich ein Mitglied trotz schriftlicher Anmahnung hartnäckig weigert, seinen Mitgliedsbeitrag zu bezahlen.

Gegen den Ausschluss ist der Widerruf in einer Frist von 2 Wochen nach Bescheid zulässig. Die Bearbeitungsfrist für den Widerruf beträgt 3 Wochen.

5.    Die Mitglieder zahlen den durch die Mitgliederversammlung festgesetzten Beitrag.

Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

6.    Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich um die Heimataufgabe des Dolmars innerhalb und außerhalb des Vereines besondere Verdienste erworben haben. Ehrenmitglieder sind von der Beitragsleistung befreit. Wer Ehrenmitglied ist, entscheidet der Vorstand.

7.    Haupt- und Anschlussmitglieder sowie Jugendliche ergeben den Gesamtmitgliederbestand. Wahlberechtigt sind alle – mit Ausnahme von Jugendlichen unter 16 Jahren.

§ 4

 Organe des Vereines sind:

1.    die Mitgliederversammlung

2.    der Vorstand

§ 5

Mitgliederversammlung

1.    Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich in den Monaten Januar bis März statt und wird den Mitgliedern mindestens 10 Tage vorher unter der Angabe der Tagesordnung durch den Vorsitzenden bzw. in Ausnahmefällen durch den Stellvertreter bekanntgegeben. Als Ersatz der schriftlichen Einladung ist auch die Veröffentlichung mit Programmhinweis in der Tageszeitung möglich.

2.    Der Mitgliederversammlung obliegen:

a)    die Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des Vorstandes und der Jahresabrechnung des Kassierers

b)    die Genehmigung der Jahresabrechnung und die Entlastung des Vorstandes

c)    alle 5 Jahre ist die Wahl der Vorstandsmitglieder

d)    die Beschlussfassung über die Entscheidung von grundsätzlicher Bedeutung des Vereines

e)    die Änderung der Satzung und Auflösung des Vereines

f)     die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

3.    Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. die Beschlussfassung erfolgt, abgesehen von den Beschlüssen nach § 5 Ziff. 2. e), dieser Satzung mit einfacher Stimmenmehrheit der Erschienenen, Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

4.    Anträge zur Mitgliederversammlung sind dem Vorstand mindestens acht Tage vor der Mitgliederversammlung vorzulegen. Dringlichkeitsanträge sind gestattet, sofern sie mindestens von mindestens zwei Drittel der anwesenden Stimmberechtigten unterstützt werden.

5.    Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich vom Schriftführer nieder zulegen. Das Versammlungsprotokoll ist vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen.

6.    Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

Hierzu ist er verpflichtet, wenn der 5. Teil der stimmberechtigen Mitglieder unter Angabe des Zweckes oder der Gründe den schriftlichen Antrag beim Vorsitzenden stellt, oder wenn es das Interesse des Vereines erfordert.

§ 6

Haftung

1.    Der Verein haftet mit allen beweglichen und unbeweglichen Vermögensteilen sowie Forderungen.

2.    Eine gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder sowie des Vorstandes wird ausgeschlossen.

3.    Eine Haftung der Mitglieder sowie des Vorstandes in private Vermögenswerte wird ausgeschlossen.

4.    Mitglieder sowie Vorstand sind berechtigt und aufgefordert zur Übernahme von Bürgschaften für den Verein. Dies insbesondere für den Zeitraum der Wiedererrichtung des Charlottenhauses.

§ 7

 Vorstand

1.    Dem Vorstand obliegt die Führung der Arbeit des Vereins. Er ist alle 5 Jahre von einer Mitgliederversammlung neu zu wählen. Der Vorstand bleibt bis zur ordnungsgemäßen Neuwahl in seiner Funktion.

       Zum Vorstand gehören:

       1. der 1. Vorsitzende

       2. der 2. Vorsitzende

       3. der 1. Schatzmeister

       4. der 2. Schatzmeister

       5. der 1. Schriftführer

       6. der 2. Schriftführer

       7. der Wege- und Naturschutzwart

       8. der Werbe- und Pressewart

       9. der Kulturwart und Fachwart für Traditionspflege

2.    Die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereines erfolgt durch den 1. Vorsitzenden oder den 2. Vorsitzenden.

Im Innenverhältnis des Vereines wird bestimmt, dass der 2. Vorsitzende nur in den Fällen tätig wird, in denen der 1. Vorsitzend verhindert ist.

Der 1. Vorsitzende führt verantwortlich den Verein.

Er beruft und leitet die Sitzungen, Versammlungen und sonstigen Veranstaltungen.

3.    Der Vorstand ist nach Bedarf durch den 1. Vorsitzenden einzuberufen oder wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder die Einberufung verlangen.

Die Ladungsfrist ist mit 10 Tagen einzuhalten.

       Dem Vorstand obliegt:

a)    die Geschäftsführung,

b)    die Beschlussfassung über die Benutzung und Unterhaltung der für Gemeinschaftseinrichtungen notwendigen Regelungen,

c)    die Aufstellung eines Haushaltsplanes und die Verwaltung des Vereinsvermögens,

d)    die Beachtung und Durchführung des Beschlüsse und Empfehlungen der Mitgliederversammlungen.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der gewählten Vorstandsmitglieder anwesend sind. Kommt auf eine ordentliche Einladung keine beschlussfähige Vorstandssitzung zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine neue Vorstandssitzung einzuberufen. Auf dieser Sitzung ist der Vorstand auf jeden Fall      beschlussfähig.

§ 8

 Revision

Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von 5 Jahren 2 Revisionsmitglieder.

Eine Wiederwahl ist möglich.

Den Revisionsmitgliedern steht das Recht zu, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu prüfen. Über die Ergebnisse der Prüfung berichten sie der Mitgliederversammlung.

Die Revisionsmitglieder unterliegen nicht der Weisung oder Beaufsichtigung durch den Vorstand.

§ 9

 Satzungsänderungen und Auflösung des Vereines

1.    Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereines können in einer eigens dafür mit dieser Tagesordnung einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zu diesem Beschluss ist eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

2.    Solange 7 Mitglieder zur Fortsetzung des Vereines entschlossen sind, ist die Auflösung nicht möglich.

3.    Die Verwendung der Geldmittel richtet sich im Falle der Auflösung nach § 2 Pkt. 3, Abs. 2 und 3 dieser Satzung.